
Berlin. Die Zahl der verkauften Kinotickets nahm in Ostdeutschland im 1. Halbjahr 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu. In Mecklenburg-Vorpommern stieg die Zahl um 12,1 Prozent. In Berlin wuchs sie um 10,9 und in Brandenburg um 10,2 Prozent.
Auch in Sachsen (9,2 Prozent), Sachsen-Anhalt (9,4 Prozent) und Thüringen (9,2 Prozent) hatten die Kinos mehr Zulauf. Auch die Umsätze stiegen zwischen 12,2 Prozent in Brandenburg und 18,4 Prozent in Sachsen-Anhalt. Allerdings stiegen auch die Preise für die Eintrittskarten. Im Schnitt kostet das Ticket zwischen 10,13 Euro in Brandenburg und 10,73 Euro in Berlin. Die Zahl der Städte, die noch über ein Lichtspieltheater verfügen, blieb nahezu gleich. Nur in Sachsen wurden drei Standorte aufgegeben. Während in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern noch 53 Gemeinden ein Kino vor Ort haben, sind es in Sachsen-Anhalt nur noch 24. Die Zahl der Kinos selbst und der Leinwände blieb in Ostdeutschland weitgehend stabil. Nur Berlin verlor sieben Leinwände