
Dresden. Die Luft- und Raumfahrt ist eines von fünf strategischen Forschungsfeldern, die der Bund in seiner »High Tech Agenda Deutschland« definiert hat. Für Sachsen sprechen viele raumfahrtrelevante Kompetenzen.
Sachsens Wirtschaftsminister Dirk Panter sagt anlässlich der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung »ILA Berlin«: „Technologische Souveränität gelingt nur mit dem Aufbau und der Stärkung eigener Fähigkeiten. Sachsen besitzt dafür mit der Mikroelektronik, langjähriger industrieller Expertise, Forschungskraft und innovativen Unternehmen starke Voraussetzungen. Mit unserem Raumfahrtkonzept verbinden wir vorhandene Stärken und entwickeln sie strategisch weiter. Sachsen soll ein führender Standort für Weltraumtechnologien werden.“
Die Raumfahrt gehört zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts. Sachsen verfügt als größter Halbleiterstandort Europas bereits heute über herausragende Kompetenzen in der Mikroelektronik, der Chipentwicklung, der Signalverarbeitung sowie in den vielfältigen Anwendungen moderner Hochtechnologien. Der Freistaat bringt damit zentrale technologische Bausteine wie sichere Kommunikation und Navigation, Datenverarbeitung und Datenübertragung im Orbit für leistungsfähige Weltraumsysteme mit. Gleichzeitig entwickeln sich junge, innovative Unternehmen gemeinsam mit starken Forschungseinrichtungen und etablierten Industriebetrieben zu einem leistungsfähigen Raumfahrtökosystem mit wachsender nationaler und internationaler Sichtbarkeit.
Für Sachsen sprechen neben den Halbleiterkompetenzen weitere raumfahrtrelevante Alleinstellungsmerkmale. Dazu zählen die industrielle Vielfalt mit starker Zulieferbasis (Fahrzeug-, Maschinen-, Elektro- und Metalltechnik, chemische Industrie), etablierte Cluster (AMZ, VEMAS), eine exzellente Forschungslandschaft (TU Dresden als einzige Exzellenzuniversität in den neuen Bundesländern), wachsende Innovationsfelder (Drohnen, Robotik, Wasserstoff, Life Sciences, Green Tech), die strategische Lage als logistisches Drehkreuz an der NATO-Ostflanke und hervorragend ausgebildete Fachkräfte. Im Fokus des Freistaates stehen unter anderem industrialisierte Satellitenfertigung, sichere Kommunikationssysteme und resiliente Netze sowie Sauerstoff- und Metallgewinnung aus extraterrestrischem Material.
Der Freistaat ist einer der Top-Standorte in Europa für langfristiges Engagement von Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Dirk Panter betont: “ Großprojekte wie die Ansiedlung von ESMC, des Deutschen Zentrums für Astrophysik, der Ausbau von Infineon und Globalfoundries, die Ansiedlung von OHB in Schöneck/Vogtland oder die Erweiterung des Bundeswehr-Beschaffungsamts BAAINBw in Dresden zeigen: In Sachsen funktioniert das Zusammenspiel von Behörden, Verwaltung und Industrie schnell, effizient und pragmatisch.“
Aussteller am SACHSEN!-Gemeinschaftsstand auf der ILA
Diese Unternehmen stellen sich in der Halle A (Stand 230) vor:
• 4Source electronics AG, Dresden,
• ADZ Nagano GmbH, Ottendorf-Okrilla,
• Cotesa GmbH, Mittweida,
• enabling connections GmbH, Radeberg,
• Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V., Dresden,
• Nehlsen-BWB Flugzeuge Galvanik Dresden GmbH & Co.KG,
• PMG – Precision Mechanics Group GmbH, Wilsdruff,
• Genau Industries GmbH & Co. KG, Meerane,
• rmw Kabelsysteme GmbH, Crossen a.d. Elster und
• SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG, Heidenau.
Darüber hinaus sind folgende weitere Unternehmen mit eigenen Ständen auf der Messe:
• Additive Drives GmbH, Dresden,
• DEFAINE GmbH, Chemnitz,
• Deutsche Aircraft GmbH (in Sachsen mit der Deutsche Aircraft Leipzig GmbH), Wessling,
• Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden,
• General Atomics AeroTec Systems GmbH (ein Unternehmen der Atomics Europe GmbH, Dresden), Gauting,
• OHB SE (in Sachsen mit der OHB Vogtland GmbH), Bremen,
• Qpoint Composite GmbH, Dresden und
• Smart Material GmbH, Dresden.