Dessau- Roßlau. Die Merz Group hat an ihrem Standort in Dessau-Roßlau eine neue Verpackungslinie feierlich eingeweiht. Die Anlage ist Teil eines umfassenden Ausbaus mit Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro bis 2028.

Merz baut Dessau zu einem zentralen Produktionsstandort für die weltweite Versorgung mit ästhetischen und therapeutischen Neurotoxin-Produkten aus.

Der Ausbau in Dessau folgt einer strategischen Weiterentwicklung des Standorts: Durch die Bündelung zentraler Schritte entsteht eine integrierte Wertschöpfungskette – von der Herstellung der Wirkstoffe bis zur Verpackung. Dies reduziert logistische Komplexität und stärkt Effizienz sowie Versorgungssicherheit. Hintergrund ist die weltweit steigende Nachfrage nach Neurotoxin-Produkten, besonders in internationalen Märkten.

Philip Burchard, CEO der Merz Group, erklärte dazu: Wir investieren in Dessau, weil wir hier einen hervorragenden Produktionsstandort haben, in dem hochqualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen seit vielen Jahren Produkte höchster Qualität in stark steigenden Mengen herstellen. Darüber hinaus glauben wir an Deutschland als Industriestandort.“

Die Merz Group ist seit 1908 ein Familienunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Zur Gruppe gehören sieben Unternehmen. Die größten sind Merz Aesthetics – einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich der ästhetischen Medizin –, Merz Therapeutics – ein Pharmaunternehmen mit Fokus auf neurologischen Erkrankungen – sowie Merz Lifecare als Anbieter rezeptfreier Medizinprodukte mit bekannten Marken wie tetesept, Merz Spezial, SOS und Zirkulin. Mit diesem Markensortiment gehört Merz Lifecare zu den Marktführern im deutschsprachigen Raum.

Die Merz Group beschäftigt weltweit über 5.500 Mitarbeitende und erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von über 2,2 Milliarden Euro.

Der Standort Dessau-Roßlau ist ein zentraler Produktionsstandort der Merz Group für Neurotoxin-Produkte und beschäftigt rund 450 Mitarbeitende. Merz produziert hier seit 2005. Im Biopharmapark bündelt das Unternehmen wesentliche Teile der Wertschöpfungskette – von der Wirkstoffherstellung bis zur Weiterverarbeitung und Verpackung.