
Beriin. Das Land Berlin und Israel Aerospace Industries (IAI) haben eine Absichtserklärung zur Gründung eines Innovationszentrums für Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung unterzeichnet. IAI stellt zurzeit auf der ILA 26 aus.
Am Rande der Messe wurde nun eine verstärkte Kooperation mit dem Land Berlin bekanntgegeben. Zudem soll die industrielle Präsenz von IAI in Berlin durch lokale Produktion weiter ausgebaut werden.
IAI ist in Deutschland unter anderem für das Raketenabwehrsystem „Arrow 3“, die „Heron TP“-Drohnen der Luftwaffe und das autonome U Boot „BlueWhale“ bekannt. Die Unterzeichnung erfolgte im Rahmen eines offiziellen Treffens mit dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner, IAI Vorstandsvorsitzenden Boaz Levy sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft.
Das geplante Innovationszentrum wird Start-ups in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Verteidigung, Sicherheit und Dual-Use-Technologien unterstützen. Vorgesehen sind Accelerator-Programme, Kooperationen mit Start-ups sowie Pilot- und Proof-of-Concept-Projekte. Ziel ist es, Berlins Innovationsökosystem zu stärken, neue industrielle Kapazitäten aufzubauen und qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Berlin ist der geeignete Standort für ein Innovationszentrum für Luft- und Raumfahrt und Verteidigung. Angesichts der globalen Krisen ist es wichtig, ein solches Zentrum in der deutschen Hauptstadt zu errichten und Investitionen in die Luft- und Raumfahrt gezielt zu unterstützen und die Vernetzung der Unternehmen und Start-ups zu fördern. Die Vereinbarung mit IAI bringt erstklassiges Know-how aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung in unser Ökosystem ein. Unser Ziel ist es, Berlin zum Innovationsstandort Nummer eins zu entwickeln.“
IAI ist ein weltweit führender Anbieter von Luft- und Raumfahrt- sowie Verteidigungstechnologien und betreibt international erfolgreiche Accelerator-Programme wie Catalyst (USA), NeuSPHERE (Indien) und ASTRA (Israel).