
Spremberg. Das LEAG-Tochterunternehmen ist Spezialist für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen und Maschinenbau. Aktuell investiert es elf Millionen Euro in Europas modernste Instandhaltung für Radsätze.
Davon stammen 2,7 Millionen Euro Förderung vom Investitionsbank des Landes Brandenburg. Dieses Radsatz-Service-Center wird im Sommer 2026 den Betrieb aufnehmen. MCR kann dann damit 6.000 Radsätze pro Jahr Instand setzen. Der Botschafter der Tschechischen Republik, S.E. Jiří Čistecký, besuchte jüngst mit Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke die MCR Lausitz im Industriepark Schwarze Pumpe.
„Unser Unternehmen ist 2022 aus der früheren LEAG-Hauptwerkstatt ausgegründet worden. Wir haben uns vor dem Hintergrund des gesetzlichen festgelegten Kohleausstiegs der Herausforderung gestellt, einen Werkstattbetrieb, der zuvor ausschließlich als Service-Einheit für die Instandsetzung von Tagebau-Großgeräten und von Schienenfahrzeugen der LEAG-Eisenbahnbetriebs gearbeitet hat, in einen international agierenden Player im Bereich Maschinenbau und Instandsetzungsservice umzubauen“, erklärt MCR-Geschäftsführer Stefan Hotz. „Heute können wir feststellen: In nur wenigen Jahren haben wir es mit einem Stamm an hochqualifizierten Mitarbeitern und mit neuen innovativen Technologien geschafft, uns als einer der größten Instandsetzungsbetriebe für hochwertige Schienenfahrzeuginstandhaltung in Ostdeutschland zu etablieren. Das wachsende Kundengeschäft erstreckt sich inzwischen auf ganz Deutschland, Tschechien, Österreich, die Schweiz und zahlreiche andere Länder.“
Als eine seiner neuen Geschäftstätigkeiten hat das Lausitzer Maschinenbau-Unternehmen unter anderem das MCR-Metalprint-Verfahren entwickelt. Mit diesem Verfahren können hochwertige komplexe und große Maschinenbauteile mittels 3D-Laserdruck instandgesetzt werden. Das Verfahren wird inzwischen weltweit von Kunden in Anspruch genommen und wurde im Jahr 2022 mit dem „Innovationspreis Metall“ des Landes Brandenburg ausgezeichnet.
Am Standort im Industriepark Schwarze Pumpe arbeiten aktuell 250 Mitarbeiter, die über die Tätigkeiten an typischen Bergbaubaugruppen (Bagger-Eimer, Kettenglieder, Kohlezüge) hinaus für die anspruchsvolle Arbeit in neue Geschäftsfeldern qualifiziert und dort eingesetzt werden.
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