Berlin. 18 Unternehmen und Institute aus Sachsen präsentieren sich auf der ILA in Berlin. Sachsen ist ein wichtiges und international anerkanntes Kompetenzzentrum der deutschen Luft‐ und Raumfahrtindustrie.

»Die Bedeutung der Luft- und Raumfahrt in Sachsen wächst – auch durch die zunehmende Verknüpfung mit der Defence-Branche. Das hat sich zuletzt bei der Übernahme des TechniSat-Werks in Schöneck durch das Raumfahrtunternehmen OHB gezeigt, die das langjährige Know-How der Mitarbeiter in der Serien-Elektronikproduktion überzeugt hat. Zudem bekommt der Raumfahrtstandort durch das geplante Satelliten-Projekt SAXON-1 mehr Sichtbarkeit. Außerdem wird in Sachsen von der Deutsche Aircraft GmbH erstmals wieder ein in Deutschland entwickeltes Flugzeug gebaut, das vielseitig einsetzbar ist. Die Aussteller positionieren sich damit in einem hochinnovativen Umfeld und haben hervorragende Chancen, neue Kunden und Geschäftspartner zu gewinnen. Die ILA Berlin bietet dafür wieder die ideale Plattform«, erklärt WFS-Geschäftsführer Thomas Horn.

Aussteller am SACHSEN!-Gemeinschaftsstand
Diese Unternehmen stellen sich in der Halle A (Stand 230) vor:
• 4Source electronics AG, Dresden,
• ADZ Nagano GmbH, Ottendorf-Okrilla,
• Cotesa GmbH, Mittweida,
• enabling connections GmbH, Radeberg,
• Kompetenzzentrum Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V., Dresden,
• Nehlsen-BWB Flugzeuge Galvanik Dresden GmbH & Co.KG,
• PMG – Precision Mechanics Group GmbH, Wilsdruff,
• Genau Industries GmbH & Co. KG, Meerane,
• rmw Kabelsysteme GmbH, Crossen a.d. Elster und
• SUSA S. Sauer GmbH & Co. KG, Heidenau.

Darüber hinaus sind folgende weitere Unternehmen mit eigenen Ständen auf der Messe:
• Additive Drives GmbH, Dresden,
• DEFAINE GmbH, Chemnitz,
• Deutsche Aircraft GmbH (in Sachsen mit der Deutsche Aircraft Leipzig GmbH), Wessling,
• Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Dresden,
• General Atomics AeroTec Systems GmbH (ein Unternehmen der Atomics Europe GmbH, Dresden), Gauting,
• OHB SE (in Sachsen mit der OHB Vogtland GmbH), Bremen,
• Qpoint Composite GmbH, Dresden und
• Smart Material GmbH, Dresden.

Ministerpräsident Michael Kretschmer wird sich bei einem Messerundgang am Donnerstag, 11. Juni 2026, einen Überblick über die Wettbewerbsfähigkeit der sächsischen Luft- und Raumfahrtindustrie verschaffen. In der Branche erwirtschaften rund 160 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit mehr als 7.000 Mitarbeitern etwa 1,4 Milliarden Euro Umsatz.

Sachsen ist ein wichtiges und international anerkanntes Kompetenzzentrum der deutschen Luft‐ und Raumfahrtindustrie. Die überwiegend mittelständisch strukturierte Zuliefererlandschaft ist zuverlässiger Partner der großen Flugzeughersteller und an internationalen Großprojekten wie dem Ariane-Programm der ESA beteiligt. Über besondere Kompetenzen verfügen sächsische Unternehmen auf den Gebieten Flugzeugumrüstung und -wartung, Werkstoff- und Materialentwicklung (insbesondere Leichtbau), Raumfahrt-Elektronik und Kommunikationssysteme, Prüf- und Sensortechnik, Antriebe für Raumfahrt und elektrisches Fliegen, Anlagen für Sustainable Air Fuel (SAF), Astrophysik und Geodatenaufbereitung.