Berlin. Ein weiterer bedeutender Meilenstein in der Erfolgsgeschichte von BMW Motorrad in der Hauptstadt: Das viermillionste Motorrad im Werk Berlin in Spandau lief vom Band – eine BMW R 1300 GS Adventure. 

Seit 1969 hat sich der Standort in Spandau als Herzstück und Leitwerk im globalen Produktionsnetzwerk von BMW Motorrad etabliert. Mit über 2.600 Mitarbeitenden am Standort ist das Berliner Werkeine hochmoderne Fertigungsstätte. Als Leitwerk im internationalen Netzwerk mit eigenen Produktionsstandorten in Brasilien und Thailand sowie Auftragsfertigungen in China und Indien übernimmt das Werk eine Vorreiterrolle, wenn es um modernste Fertigungsprozesse und Digitalisierung geht.

Die Geschichte des Werks reicht bis ins Jahr 1939 zurück, als BMW den Standort in Berlin übernahm und dort erstmals Motorradkomponenten fertigte. Die vollständige Verlagerung der Motorradproduktion von München nach Berlin wurde 1969 abgeschlossen, womit Berlin zur einzigen Produktionsstätte für BMW Motorräder weltweit wurde. Damals arbeiteten rund 400 Mitarbeitende, die täglich 30 Motorräder produzierten – der Grundstein für den weltweiten Erfolg.

Die Produktionszahlen stiegen kontinuierlich: 1975 verließ das 100.000ste Motorrad das Werk, 1980 war bereits die Viertelmillion überschritten. 2001 wurde die Millionengrenze geknackt, 2011 rollte das zweimillionste und 2019 das dreimillionste Motorrad vom Band. Mit dem heutigen Jubiläum hat das Werk vier Millionen BMW Motorräder gefertigt. „Wir freuen uns, diese Erfolgsgeschichte weiterzuschreiben“, erklärt Helmut Schramm, der Leiter Produktion BMW Motorrad. In Spitzenzeiten läuft alle 60 Sekunden ein neues Motorrad vom Band, täglich bis zu 900 Fahrzeuge.

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